Sonntag, 26. September 2010

Strahlkabine

Strahlkabine

Die Strahlkabine. Es gibt sie in 2 verschiedenen Sorten. Einmal als Injektor Strahlkabine und einmals als Druck Strahlkabine. Die Injektor Strahlkabine wird hauptsächlich für die Oberflächenbehandlung von Edelstahlflächen benutzt. Glasperlen oder Keramikperlen werden dazu benutzt, die gewünschte Oberfläche verdichtet und dadurch ensteht eine gleich seidenglänzende Oberfläche auf dem Edelstahl. Auch bei sogenannt NE Metallen wie zum Beispiel Aluminium oder Messing kann man durch eine Injektor Strahlkabine die Oberfläche aufrauen oder mattieren. Wie die Oberflächen dann aussehen hängt hauptsächlich vom Einsatz des Strahlmittels ab und wird auch durch das mittel gesteuert.
Dann war da doch auch noch die Druck Strahlkabine. Wofür waren diese noch gleich gut? Ich werde es ihnen verraten. Die sogenannte Druck Strahlkabine kommt zum Einsatz, wenn es darum geht zum Beispiel verrostete Oberflächen zu Entrosten oder um diverse andere Stahloberflächen zu Entlacken, Entschichten, Entgraten oder zum Aufrauen von Stahloberflächen entsprechend dem Reinheitsgrad SA 2 ½. Durch eine Druck Strahlkabine lassen sich diese Sachen kostengünstig und einfach erledigen.

Sandstrahlen kann allerdings auch gefährlich sein von daher sollte man nie ohne Sicherheitsvorkehrungen arbeiten. Wie in etwa eine Schutzbrille oder eine Schutzmaske können da behilflich sein. Aber am sichersten sind da doch wohl Strahlkabinen. Außerdem wird hierdurch der Arbeitsbereich nicht so extrem eingeschränkt. Eine Strahlkabine ermöglicht eine optimale Sicherheit um den eigentlichen Arbeitsbereich. Da die Strahlkabine den kompletten Arbeitsbereich eindeckt. Dadurch wird das Verletzungsrisiko deutlich verringert, es können ja keine Teilchen nach außen dringen. Durch 2 Handschuhe die in den Kabinenraum integriert sind, ist sogar ein Arbeiten in der Strahlkabine möglich.
Außerdem nicht zu vergessen ist, dass durch eine Strahlkabine der Arbeitsplatz viel leichter saubergehalten werden kann. Da die Strahlkabine ja ein abgeschlossener Raum ist verteilt sich der Dreck nicht im ganzen Raum in dem die Kabine steht. Das zu bearbeitende Teil wird nämlich einfach seitlich durch eine Öffnung in die Strahlkabine eingegeben und der beim Arbeiten entstehende Dreck bleibt komplett in der Kabine drin. Die Luft in der Strahlkabine auch noch gleichzeitig durch einen Filter gereinigt und bleibt so zusätzlich auch noch sauber und beim Öffnen der Kabine wird weitere Verunreinigung des Arbeitsplatzes vermieden. Ebenso bleibt auch die Luft im Arbeitsraum somit sauberer.

Ein wenig zur Ausstattung einer Strahlkabine. Sie gibt es mit einem passenden Untergestell ebenso wie mit verschiedenen professionellen Filteranlagen. Außerdem gibt es verschiedene Arten von Strahldüsen die montiert werden können.

Auch noch ein paar genauere Angaben zur Injektor Strahlkabine. Solche Kabinen sind schon mit allerhand Features ausgestattet. So zum Beispiel gibt es einen sogenannten Türschalter. Dies ist ein Sensor der dafür sorgt, dass das Strahlverfahren automatisch beim Öffnen der Tür unterbricht. Außerdem bestehen die Fenster aus besonderem Sicherheitsglas. Desweiteren gehören zur Austattung ein Reduzierventil, Manotmeter, Fußpedal, Trichter mit Dosiereinrichtung und ein herausnehmbarer Lochblechboden. Das es die Maschinen in verschiedenen Größen gibt ist auch gut zu wissen. Allerdings kann die Austattung von Hersteller zu Hersteller variieren.

Falls sie mehr interesse an einer Druckstrahlkabine haben hier noch ein paar kleinere Details. Durch einen großen Strahlkessel wird ein längerer kontinuierlicher Strahlvorgang ermöglicht. Dadurch wird eine Optmilae Nutzung der Ressourcen bei größeren Werkstücken garantiert. Außerdem gehören zu den Features hochwertige, professionelle mit SPS gesteuertem Patronenfilter, Filterdruckanzeige, kostenoptimaler Strahlmittdeldosierung, Strahlmittelaufbereitung, Staubfüllstandanzeige, Verschleiß- und Schallisolierung, ein Drehtisch mit elektrischem Antrieb und wie auch bei der Injektor Strahlkabine variiert die Ausstattung von Hersteller zu Hersteller.